Black Jack hat seinen Ursprung in dem Spiel Siebzehn und Vier/twenty-one, dessen Herkunft nicht bekannt ist. Zunächst war es in amerikanischen Spielkasinos nicht sehr populär. Darauf begannen die Spielbanken, Quoten von zehn zu eins zu bieten, wenn die 21 mit den ersten beiden gezogenen Karten erreicht wurde: Mit einem As und dem Pik- oder dem Kreuzbuben, also einem schwarzen Buben. Daher der Name »Black Jack«, auch wenn inzwischen die erhöhte Gewinnquote für jede Kombination eines Asses mit einer Karte mit dem Wert zehn gilt.
Black Jack begann in der Beliebtheit zu steigen, nachdem Untersuchungen dreier Amerikaner zeigten, dass der Vorteil der Bank übertroffen werden konnte. Roger Baldwin analysierte als erster Black Jack und veröffentlichte 1956 »The Optimum Strategy in Blackjack«. 1962 entwickelte Edward Thorpe die Strategie weiter zu den ersten Kartenzähl-Techniken, die er in seinem Buch »Beat the Dealer” publizierte. In dem Buch »Play-ing Blackjack äs a Business« ergänzte Julian Braun die früheren Untersuchungen um grundlegende Strategien.
Die Spielkasinos konterten, indem sie Blackjack um Maßnahmen ergänzten, die das Kartenzählen schwieriger machen, und dem Spieler erschweren, einen Vorteil zu erzielen. Damit wurde Black Jack zu einem Kampf zwischen den Spielern, die eine Vielzahl von Kartenzähl-Methoden anwenden, und den Spielkasinos, die diese durch den F.insatz mehrerer Kartenspiele, häufiges Mischen und Überwachung zu unterbinden suchen. Viele Spielkasinos schließen Spieler aus, die sie des Kartenzählens verdächtigen, obwohl richterlich festgestellt wurde, das es nicht illegal ist.
Stichworte: 17-und-4, black jack, Ursprung