Im Gegensatz zu den riesigen Kasinos in Freizeitresorts überall auf der Welt sind die europäischen Kasinos kleinere und noblere Einrichtungen. Sie beschränken sich in der Regel auf den Spielbetrieb und verzichten auf ein verschwenderisches Angebot von Beherbergung und Entertainment.
Casinos in Monte Carlo Monaco
Nachdem das Spiel 1857 durch Prinz Charles III in Monaco eingeführt wurde, blühte das mediterrane Fürstentum auf und wurde der Tummelplatz der europäischen Aristokratie und ein Synonym für Glamour und Reichtum.
Das Kasino von Monte Carlo stammt aus dem Jahr 1863 und wurde von Charles Garnier entworfen, dem Architekten des Pariser Opernhauses. Die klassischen Gebäude liegen auf einer Terrasse oberhalb des Meeres und sind eingefügt in eine streng gestaltete Gartenanlage. Es gibt verschiedene Restaurants, unter anderem Les Prives mit Meerblick und das Cabaret mit Liveshows. Das Restaurant Le Train Bleu ist in einem restaurierten Luxusspeisewagen aus einem Belle Epoque Zug.
Die Spielsäle sind kostspielig ausgestattet, mit Marmorsäulen, vergoldetem Mahagoni und Kronleuchtern aus böhmischem Kristall. Es werden Black Jack, Bacca-rat, französisches und amerikanisches Roulette, punto banco, Craps und »trente et quarante« gespielt.
Die Einsätze beginnen bei 3 Büro beim Roulette, 30 Euro beim Black Jack und 76 Euro bei Baccarat, che-min de fer und punto banco. Es gibt 280 Spielautomaten, deren Einsätze bei 15 Cent losgehen. Das Kasino öffnet täglich um 12.00 Uhr bis in die Nacht, das Mindestalter ist 21 Jahre. Gepflegte Kleidung ist vorgeschrieben, Männer müssen eine Krawatte tragen.
Der aufpolierte Monte Carlo Sporting Club beherbergt die futuristische Les Palmiers Spielhalle, das Ma-ona Restaurant und Jimmy’z Disco. Das Cafe de Paris neben dem Haupt-Kasino bietet Poker, Craps, Black Jack und Roulette, sowie Bars, Restaurants und Cabaret.

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