Beim Roulette heißen die Angestellten Croupiers. Ein Croupier erledigt eine Reihe von Aufgaben, um das Spiel abzuwickeln. Dazu gehören:
✓ Wechseln von Bargeld oder Wertchips in die Farbchips seines Tisches
✓ Platzieren von Chips auf dem Setzfeld nach Annonce der Spieler
✓ Drehen des Rouletterades und Einwerfen der Kugel in Gegenrichtung. Wäh¬renddessen darf weiter gesetzt werden, bis der Croupier das Spiel mit den Worten »Nichts geht mehr« absagt.
✓ Ansagen der getroffenen Nummer, Farbe und Ordnung (gerade, ungerade, obere untere Hälfte). Dann platziert er eine Markierungsfigur auf dem Gewinnfeld.
✓ Einziehen von verlorenen Einsätzen, Auszahlen von Gewinnen. Währenddes¬sen darf noch nicht wieder neu gesetzt werden. Aufpassen, dass Sie Ihre gewonnenen Chips auch einsammeln, wenn Sie im nächsten Spiel nicht erneut spielen sollen.
Einsätze: einfache und mehrfache Chancen
Wie bereits erwähnt gibt es zwei grundsätzliche Arten von Einsätzen: die einfachen Chancen im Außenbereich und die mehrfachen Chancen im Innenbereich des Setzfeldes. Einfache Chancen werden 1:1 ausgezahlt und umfassen die Einsätze auf Rot/Schwarz, Gerade/Ungerade, untere Zahlenhälfte (l-18)/obere Zahlenhälfte (19-36). Die einfachen Chancen »Dutzende« und »Kolonnen« werden 2:1 ausgezahlt
Auch wenn Sie die Bedeutung der verschiedenen Einsatzmöglichkeiten kennen, müssen Sie wissen, wie sie gesetzt werden. Versuchen Sie Ihr Glück ohne Risiko.
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Croupiers erzielen einen Großteil ihres Einkommens aus Trinkgeldern. Aber ein Kasino funktioniert anders als ein Restaurant. Wenn das Essen pünktlich kommt und der Kellner auch an die Meerrettichsauce gedacht hat, dann wandern die fünf Euro Trinkgeld, die Sie ihm zukommen lassen, direkt in seine Tasche. Trinkgelder im Kasino werden aber meist zentral gesammelt (gepoolt) und dann auf die Angestellten verteilt und das aus gutem Grund:
• Durch den zentralen Trinkgeldpool entfällt ein direkter Anreiz für den Croupier, einen Spieler zu »bevorzugen«.
• Der Trinkgeldpool schafft ausgleichende Gerechtigkeit für alle Croupiers, denn manche arbeiten an Tischen mit kleinen Einsätzen, während andere an den Tischen der High Rollers schaffen, wo es Trinkgelder in Form 100-Euro-Jetons regnet.
• Normalerweise werden die Trinkgelder auf Schichtbasis gesammelt und verteilt.
Damit ist eine einfache tägliche Kalkulation für alle Teilnehmer einer Schicht möglich. ;
Wenn jemand glaubt, er käme weiter, ohne finanziell an die Croupiers zudenken, so wird er schnell einen gewissen Druck am Tisch spüren: Manche Croupiers werden verbal sehr deutlich, wenn jemand von seinem gewonnenen Reichtum nichts abgeben will. Wenn Sie also im stationären Kasino gewinnen, gehört es zum guten Ton Trinkgeld zu geben. enn Sie das nicht möchten, spielen Sie bitte ausschließlich in Online Kasinos. Für alle, die auf einen Croupier trotzdem nicht verzichten möchten, empfehlen wir das Live Kasino Bellini
Die erste Frage lautet also, wann ist ein Trinkgeld für den Croupier üblich? Standartpraxis ist, im Gewinnfall »ein Stück für die Angestellten« zu geben, wobei Gewinn oder Verlust nichts mit dem Croupier zu tun hat. Ein Trinkgeld ist eine Form der Würdigung für die Arbeit und den Service des Croupiers. Es verändert weder die Chancen, noch hilft es zukünftig oder sorgt für bessere Karten. Trinkgelder verändern nur die Art, in der man von Croupiers, Saalchefs und anderen Mitarbeitern des Hauses am Spieltisch behandelt wird. Wenn man also geliebt werden will, sollte man großzügig sein oder Großzügikeit einiger Online-Kasinos geniessen
Die Tätigkeit des Croupiers stellt hohe Anforderungen an die Disziplin, an das Denken, an die Anpassungsfähigkeit, an die manuelle Geschicklichkeit, an die gesellschaftliche Haltung – und an die Moral. Es hört sich so einfach an: Croupiers drehen die Maschine, werfen die Kugel, ziehen die Verlustjetons ein und zahlen die Gewinne aus. Wer die Croupiers genauer beobachtet, wird die Sicherheit bewundern, mit der sie in Sekunden die verschiedensten Gewinnspannen und Auszahlungsquoten errechnen, und ebenso den Überblick über die Einsätze der einzelnen Spieler, die ungeduldig, unerfahren oder nervös auf die Hände der Croupiers blicken. An großen Spieltagen muß auch der Spielleiter, der auf erhöhtem Stuhl neben dem Handcroupier sitzt, die Einsätze und die Auszahlungen scharf beobachten, er muß bei einem auftauchenden Irrtum rasch entscheiden, und seine Entscheidung muß korrekt und souverän getroffen werden, denn sie ist endgültig. Er trägt die Verantwortung gegenüber dem Spieler und der Bank, deren Vertreter er ist. Jede Bank weiß, wie anstrengend diese Tätigkeit ist, und läßt daher Croupiers und Spielleiter stündlich ablösen.
Wenn manche Spielbankbesucher annehmen, der Wechsel der Croupiers erfolge deshalb, weil gerade einige Spieler gut gewinnen, so genügt eine Stunde unbeteiligten Beobachtens, um zu erkennen, daß diese Stunde für den Croupier zwar ein einziges, ununterbrochenes Spiel ist, aber alles andere als Spielerei.
Mit der Zeit bilden sich die Croupiers zu wahren Artisten und Gedächtniskünstlern aus. Schon der Neuling muß im Ausbildungskursus die Fertigkeit erwerben, einige Jetons auf bestimmte Nummern zu werfen. Geübte Croupiers können eine Handvoll so auf die einzelnen Nummern werfen, daß sie nicht mehr durch den Rechen geordnet zu werden brauchen.
Stichworte: Croupier, Spielbank, Verantwortung