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03 Dez 09 Könige und Asse beim Texas Holdem

Das drittstärkste Paar des Spiels, aber da Könige und Asse stärker sind, sollten sie bereit sein zu folden, wenn Asse oder Könige im Flop erscheinen. Hängen Sie nie so sehr an einem Blatt, dass Sie nicht aussteigen können, denn das ist der schnellste Weg in die Pleite.

Das letzte der großen Paare und am problematischsten zu spielen. Buben geraten in große Schwierigkeiten, wenn Asse, Könige und Damen im Flop erscheinen. Wenn nämlich noch jemand im Spiel bleibt und Sie sich die drei Überkarten teilen müssen, sehen Sie schnell schlecht aus. Beobachten Sie die Einsätze Ihrer Gegner, und achten Sie auf den Flop. Denken Sie daran, sich niemals an ein untergehendes Blatt zu klammern.

All diese Paare sind extrem schwer zu spielen, sie haben aber auch ein nicht zu unterschätzendes Potenzial. Wenn es noch keine Aktion gab, bevor Sie mit Ihrem Einsatz an der Reihe sind, sollten Sie erhöhen und besonders genau darauf achten, welchem Muster die Einsätze am Tisch folgen. Hohe Reraises (nochmalige Erhöhungen) sollten Sie in Unruhe versetzen und könnten ausreichen, Sie schon vor dem Flop zum Folden zu bewegen. Wenn der Flop aufgedeckt wird, ist alles, was Sie wirklich sehen wollen, die magische Karte, die Ihnen einen Drilling beschert, aber selbst wenn das nicht geschieht, könnte Ihr Blatt noch immer gewinnen. – König wird auch als „Big Slick” bezeichnet, es ist eigentlich ein monströs gutes Blatt, vor allem wenn die Karten dieselbe Farbe haben, aber Sie müssen es trotzdem verbessern. Wenn sie nicht auf ein Ass oder einen König treffen oder das Board Ihnen zu einer Straße oder einem Flush verhilft, haben Sie praktisch nur ein Ass auf der Hand, und das wird niemandem Angst einflößen. Bringen Sie vor dem Flop einen Einsatz, oder erhöhen Sie, und versuchen Sie, das Feld bis auf eine Person auszudünnen. Im Zweifelsfall denken Sie an den Spitznamen, den die Pokergemeinde diesem Blatt gegeben hat: Anna Kournikova. A-K sieht großartig aus, spielt aber nicht immer gut.

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27 Aug 09 Einfluss beim Blackjack

Gibt es noch andere Karten, deren Häufigkeit oder Knappheit unter den verdeckten Karten das Spielgeschehen so nachhaltig beeinflussen kann wie Asse oder Zehnen?

Um diesen Einfluß anderer Karten zu untersuchen, stellen wir uns vor, daß wir bestimmte Karten von gleichem Wert gänzlich aus einem Kartenspiel von 52 Blatt herausnehmen und Black Jack nach der konstanten Strategie ohne diese Karten spielen. Wir nehmen beispielsweise alle niedrigen Karten mit den Werten Zwei, Sechs heraus, so daß nur noch 32 Karten mit den Werten Sieben, Acht, Neun, Zehn und As übrigbleiben. Mit diesen 32 Karten beginnen wir ein Spiel, wobei dem Croupier nur ein Spieler gegenübersitzt. Auch ohne die beim Austeilen möglichen Kartenkombinationen im einzelnen aufzuzählen, erkennen wir, daß sowohl der Spieler wie auch die Bank oft Endwerte in der Größenordnung zwischen 17 und 21 erreichen werden. Diese Werte ergeben sich immer dann, wenn die Achten, Neunen, Zehnen und Asse zusammen ausgeteilt werden.

Bei den Kartenkombinationen, bei denen aber eine Sieben zusammen mit einer anderen Sieben oder einer Acht oder Neun an die Bank oder an den Spieler ausgeteilt werden, erkennt man, daß der Spieler im Vorteil gegenüber der Bank ist. Bei diesen Kombinationen entstehen nämlich Hände mit Punktwerten zwischen 14 und 16. Dem Spieler steht es dann frei, bei diesen Werten zu passen, und er wird das auch angesichts der hohen Verlustgefahr durch Ziehen einer weiteren Karte tun. Der Croupier dagegen hat diese Wahl nicht. Er muß bei einer Hand von 16 oder weniger ziehen und wird sich in den meisten Fällen verkaufen.
Sie sehen aus diesem Gedankenexperiment, dessen Resultate durch Computerberechnungen erhärtet wurden, daß also das Vorhandensein von wenigen oder gar keinen der niedrigen Karten zwischen Zwei und Sechs unter den noch nicht ausgespielten Karten dem Spieler gegenüber der Bank einen Vorteil verschafft. Dabei ist übrigens der Vorteil des Spielers am größten, wenn keine Fünf mehr im Spiel ist, während dieser Vorteil dann am geringsten ist, wenn keine Zwei mehr ausgespielt werden kann”. Ein weiteres Beispiel für die unheilvolle Rolle, die die Fünf für die Bank darstellt.
Eine ähnliche Untersuchung kann man auch anstellen, wenn man aus einem Kartenspiel alle Karten mit den mittleren Werten Sieben, Acht und Neun entfernt. Bei einer genauen Berechnung wird sich herausstellen, daß deren Fehlen unter den noch nicht ausgespielten Karten einen wesentlich geringeren Einfluß auf die Aussichten des Spielers oder der Bank haben. Zwar hat der Spieler in diesem Fall immer noch einen geringen Vorteil gegenüber der Bank, doch liegt dieser Vorteil unter 1%, ist also unwesentlich13). Diese Karten verhalten sich also in gewissem Sinne bei dem Kampf zwischen der Bank und dem Spieler neutral.
Aus unseren Untersuchungen ist also der verschieden große Einfluß ersichtlich, den die 3 Gruppen von niedrigen, mittleren oder hohen Karten auf die Aussichten des Spielers haben. Dabei haben offensichtlich die hohen Karten As und Zehn den größten Einfluß, da sie zusammen etwa 40% aller Karten ausmachen. Den zweitgrößten Einfluß haben die niedrigen Karten Zwei, Sechs, während der Einfluß der mittleren Karten Sieben, Neun am geringsten ist.

Bei der Einteilung der 10 verschiedenen Kartenwerte in 3 Gruppen darf natürlich nicht übersehen werden und das sei hier ausdrücklich hervorgehoben, dass jede Karte einen verschieden hohen Einfluß auf die Chancen des Spielers hat und daß nur die Zählung jeder Karte, das heißt letzten Endes eine Einteilung statt in 3 in 10 Gruppen ein wirklich genaues Bild der Wahrscheinlichkeitswerte der noch nicht ausgespielten Karten liefert.

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