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19 Sep 09 Skat-Tournee Skat Betrüger

Hier wird, zur Abwechslung, einmal kein Glücksspiel beschrieben, sondern das Vorgehen von Betrügern erläutert, die mit erlaubten Kartenspielen, aber unerlaubten Tricks ehrbaren Bürgern das Geld aus der Tasche ziehen. In den Jahren 1975 und 1976 machte eine Bande von reisenden Spielbetrügern die zwischen Hamburg und dem Ruhrgebiet verkehrenden Intercity- und TEE-Züge unsicher. Sie spielten: Skat. Den wenigsten der Betrogenen ist überhaupt klar geworden, daß sie geschickten Falschspielern auf den Leim gegangen sind. Deshalb blieben Anzeigen aus, so daß die Gauner lange Zeit unbehelligt arbeiten konnten. Und selbst Anzeigen fruchteten wenig, da es nur bei schlagartiger Besetzung des Zugabteils und anschließender Leibesvisitation möglich gewesen wäre, die Bande des Falschspiels zu überführen. Waren die Opfer aber erst einmal um einige hundert Euro ärmer, war es für eine Überführung zu spät, denn das wichtigste Beweisstück war nun beseitigt: Ein vorgemischtes Kartenspiel.

Und das war die Arbeitsweise des Duos: Einer der beiden hielt ein Abteil besetzt, der andere machte sich auf die Suche nach einem geeigneten Opfer, einem alleinreisenden Herrn. Er ging zu dem Auserkorenen ins Abteil, bat höflich um Entschuldigung für die Störung, erklärte, er säße mit einem Fremden in einem Abteil und suche, um die lange Fahrt zu verkürzen, einen dritten Mann zum Skat. War der Angesprochene bereit, war alles gut, wenn nicht, ging der Reisegauner weiter auf Suche.

Sobald er jemanden gefunden hatte, schleppte er ihn in sein Abteil, wo der Komplize wartete. Nun wurde Skat gespielt. Nach kurzer Zeit wurde vorgeschlagen, zur Erhöhung des Reizes um einen höheren Betrag zu spielen: um eine Euro. Wer Skat spielen kann, weiß, was das bedeutet: Ein verlorener Grand mit vieren kostet zweimal 120 Euro, bei Kontra 240 Euro, bei Re 480 Euro, in einer Bockrunde 960 Euro. Das kann ganz schön an die Brieftasche gehen! Sobald das Opfer sich mit dieser hohen Spielweise einverstanden erklärte, begann das Falschspiel. Einer der beiden Gauner war Geber, mischte und ließ den Eingeladenen abheben. Danach lenkte er ihn kurz ab, zum Beispiel mit der scheinbar menschenfreundlichen Bemerkung, er möge doch den Vorhang ein wenig zuziehen, da sich die Karten im Fenster spiegelten. Fiel das Opfer auf diesen Trick herein zog der Geber rasch ein zweites, vorgemischtes Kartenspiel aus der Tasche. Darin waren die Karten so angeordnet, daß der Fremde ein bombensicheres, nach menschlichem Ermessen kaum zu verlierendes Spiel auf die Hand bekam, in der Regel einen Grand oder einen Null ouvert. Natürlich war bei der Sache ein Haken, ein winzig kleines Risiko, das aber jeder Skatspieler eingeht, wenn er (alle Jubel-|ahre mal) ein solches Sonntagsblatt auf die Hand bekommt: Sieben, Acht, Neun, Zehn, in der zweiten Farbe Sieben, Acht, Neun, Zehn, Bube und in der dritten Farbe die Acht. Der glückliche Besitzer sagte, wenn er vorsichtig war, Null Hand an, wenn er wagemutig war, Null ouvert Hand. Natürlich bekam er sofort Kontra zu hören und erwiderte in seinem Glücksgefühl oft mit Re. Das ganze wurde gewöhnlich noch so arrangiert, daß dieses Spiel in eine Bockrunde fiel. Dem Skatkundigen wird sofort deutlich, wie gespielt wurde: Die vierte Sieben wurde angespielt, die Acht fiel, der Mann in Hinterhand hatte die Farbe nicht – verloren! Null ouvert Hand zählt 59, verloren 118, Kontra 236, Re 472 Euro, das alles durch die Bockrunde verdoppelt auf 944 Euro, zu zahlen an jeden der beiden Gewinner.
Der Verlierer war hernach meistens bedient und hörte auf. Aber ein solches Spiel genügte den Gaunern auch, um auf einen ordentlichen Tagesverdienst zu kommen.

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