Gewonnen hat jeder, der als Gesamtsumme seiner Karten mehr Augen hat als der Bankhalter (jedoch nicht mehr als 21); verloren hat entsprechend jeder, der weniger Augen aufzuweisen hat als die Bank. Gleiche Augenzahl wird als Unentschieden gewertet. Der entsprechende Einsatz gewinnt nicht und verliert nicht; er kann zurückgezogen werden oder für den nächsten Coup stehenbleiben.
Hat niemand ein Black Jack erhalten, werden Gewinne und Verluste einfach bezahlt, das heißt, ein gesetzter Chip erhält im Gewinnfalle einen hinzu und wird bei Verlust von der Bank eingezogen.
Bei Black Jack aber wird doppelt bezahlt, also 2:1. Hat die Bank Black Jack, muß jeder Spieler, der kein Black Jack hat, seinen Einsatz verdoppeln und an die Bank zahlen. Es darf auch niemand in diesem Falle eine dritte Karte ziehen.
Hat ein Spieler Black Jack und die Bank nicht, so zahlt sie dem Gewinner den doppelten Einsatz, also für einen gesetzten Chip zwei hinzu.
Verdoppeln
Beide Seiten, sowohl der einzelne Spieler als auch die Bank, haben die Möglichkeit, ihre Wetten während des Spiels unter bestimmten Bedingungen zu verdoppeln.
Der Bankhalter: Hat er sich als erste, offene, Karte einen vielversprechenden Wert gegeben, kann er sagen:»lch verdopple!« Jetzt gelten alle Wetten doppelt. Verliert die Bank, muß sie doppelt bezahlen (ein Black Jack also vierfach), gewinnt sie, erhält sie die doppelten Einsätze der Verlierer, bei Gewinn durch Black Jack sogar die vierfachen. Die Spieler: Hat ein Spieler mit seinen ersten beiden Karten zusammen 9, 10 oder 11 Augen erhalten, kann er seine Wette verdoppeln. Er legt in diesem Falle die beiden Karten offen auf den Tisch und erhält, wenn er an der Reihe ist, nur noch eine einzige weitere Karte, diese aber verdeckt (down for double).
Stichworte: Blackjack, Gewinn, verdoppeln